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Claus Beninga (Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG)

Beninga, Claus (Omnilab (D) 201004– product manager before Nordantec GmbH Managing Director)

 

Organisation Organisation Nordantec GmbH Norddeutsche Analytik und Messtechnik
Products Product analytical instrument
  Product 2 analytical services
     

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. (9/10). "Pressemitteilung: Projekt des Monats. Wir stellen vor – Omnilab Laborzentrum – FoodALYT".

Die exakte Aufschlüsselung der Inhalts- wie möglichen Schadstoffe in Nahrungsmitteln ist ein ebenso sensibles wie zeitgemäßes Thema. Der Laborvollausrüster Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG hat mit FoodALYT eine eigene Produktlinie an Analysegeräten auf den Markt gebracht. Wir sprachen mit Geschäftsführer Joachim Jürgens und Produktspezialist Dr. Claus Beninga über die Entwicklung und deren Marktchancen.

WFB Bremen: Vom Händler zum Produzenten. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Joachim Jürgens: Mit unserer Sparte OAS - Omnilab Analysen Systeme sind wir bereits seit rund zwei Jahrzehnten in dem Feld der Lebensmittelanalytik aktiv. Wir verfügen in dem Segment über ein großes Know-how, als Händler konnten wir aber nie auf die Produktion Einfluss nehmen. Mit der Initiierung einer eigenen Produktlinie ist es uns möglich, Geräte auf den Markt bringen, die exakt nach unseren Vorgaben gefertigt werden.

WFB Bremen: Worauf kommt es Ihnen dabei an?

Joachim Jürgens: Im Wesentlichen geht es uns darum, den Kunden solide, qualitativ hochwertige sowie langlebige und praxistaugliche Geräte anbieten zu können. Und das "Made in Germany". Ein Punkt, der bei der Entscheidung für eine eigene Linie ebenfalls von Belang war. Die FoodALYT-Produkte werden in Düsseldorf gefertigt. Ein weiterer Faktor ist, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis in einer ausgewogenen Balance stehen soll. Zudem können wir den Kunden die komplette Serviceleistung und das fachliche Wissen hinter den Geräten bieten. Das schafft nochmals Mehrwert.

WFB Bremen: Wo kommen die Geräte zum Einsatz?

Dr. Claus Beninga: Unsere Kunden sind unter anderem Labore unterschiedlichster Art. Die Einsatzfelder sind breit gefächert von Molkereien über die Futtermittelindustrie bis hin zur Fischindustrie oder Schlachtereien. Im Zentrum steht die exakte Nahrungsmittelanalytik, beispielsweise die genaue Bestimmung von Stickstoffkonzentrationen, dem Proteingehalt oder aber der Nachweis von Schwermetallen oder der Qualität von Düngemitteln. Neben der Nahrungsmittelindustrie werden die Analysegeräte auch im Umfeld der Regenerativen Energien eingesetzt, um unter anderem Biogasanlagen optimal fahren zu können.

WFB Bremen: Sie sind mit einer umfangreichen Produktpalette gestartet...

Joachim Jürgens: Das ist richtig. Wir bieten den Kunden in fünf Produktgruppen derzeit 20 Geräte von manuell bedienbar über halbautomatisch bis automatisch funktionierend. Elementar ist, dass es keine Geräte sind, die aus dem Katalog verkauft werden. Es sind jeweils Analysensysteme, die individuell auf die Anwendungen der Kunden eingestellt werden können. Dementsprechend ist es uns wichtig, fachlich qualifizierte Produktspezialisten und Servicekräfte zu beschäftigen.

WFB Bremen: Die Geräte sind seit einem Jahr auf dem Markt. Wie ist die Resonanz?

Joachim Jürgens: Wir sind mit dem Markteinstieg zufrieden. Da wir den deutschen Markt als unseren Kernmarkt sehr gut kennen, sind wir hierzulande gut mit FoodALYT gestartet. Jetzt wollen wir auch verstärkt das internationale Netzwerk aktivieren. Zudem ist eine Weiterentwicklung der Produktlinie angedacht.

WFB Bremen: Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen: www.omnilab.de

Das Unternehmen

Der Laborvollausrüster Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG feierte im August sein 75-jähriges Bestehen. 1935 in der Innenstadt als H. Jürgens & Co. gegründet, wird der Familienbetrieb in der dritten Generation geführt. Seit 2001 ist das Handelsunternehmen im Technologiepark Bremen ansässig. Das Unternehmen beschäftigt rund 160 Mitarbeiter an 14 Vertriebsstandorten bundesweit. In der Bremer Zentrale arbeiten 80 Mitarbeiter. Weltweit werden von dem Dienstleistungsunternehmen rund 35.000 Kunden in Forschung, Industrie und Wissenschaft mit Laborartikeln jeglicher Art beliefert. Seit Ende Mai betreibt der Mittelständler in Riga seine erste internationale Niederlassung.

   
Record changed: 2011-11-25


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